Wie funktionieren sie?¶
Nachstehend finden Sie eine Beschreibung der verschiedenen Teile der Core Workflows.
Objekt¶
Wählen Sie den Objektkontext, in dem Sie den Workflow ausführen möchten. Dies entscheidet über die verfügbaren Attribute und Aktionen. Ticket-Objekte haben auch Zugriff auf den Ticket-Kunden.
Kontext¶
Wählen Sie aus, in welcher Situation der Workflow angewendet werden soll. Im Feld „Kontext“ können mehrere Einträge gewählt werden, um doppelte Core Workflows zu vermeiden.
- Erstellmaske
Wenn Sie diese Option wählen, wirken sich Ihre Bedingungen und Aktionen auf alle anwendbaren Erstellungsmasken aus.
- Bearbeitungsmaske
Wenn Sie diese Option auswählen, wirken sich Ihre Bedingungen und Aktionen auf alle zutreffenden Bearbeitungsmasken aus.
Bedingungen¶
Zammad unterscheidet zwischen ausgewählten und gespeicherten Bedingungen. Diese können bei Bedarf kombiniert werden. Eine Beschreibung der Bedingungsoperatoren für Core Workflows finden Sie in Core Workflow Bedingungsoperatoren.
Warnung
⚠️ Schränken Sie Core Workflows auf bestimmte Rollen ein, falls erforderlich!
Standardmäßig werden Workflow-Regeln für alle Rollen ausgeführt, sofern nichts anderes in den Bedingungen konfiguriert wurde. Dies betrifft auch Ihre Kunden!
- Ausgewählte Bedingungen
Diese Bedingungen basieren auf Formularwerten und treffen zu, wenn eine entsprechende Auswahl getroffen wird (z.B. Auswahl einer anderen Gruppe im Ticket ohne Speichern). Dies gilt für Entwürfe (aktive Auswahl) und aktuell gespeicherte Werte.
- Gespeicherte Bedingungen
Diese Bedingungen treffen nur zu, wenn die ausgewählten Werte in der Datenbank gespeichert sind. Der aktuelle Wert oder die Auswahl des Feldes wird ignoriert, solange die Änderungen nicht gespeichert werden (z.B. bei der Durchführung von Änderungen an einem bestehenden Ticket, das von einem Agenten angesehen/geöffnet wird).
Bemerkung
Denken Sie daran, dass der Wert zum Zeitpunkt der Ausführung verfügbar sein muss. Andernfalls wird die Bedingung nicht erfüllt.
Beispiel: Sie können keine Aktionen mit gespeicherter Bedingungen für ein Ticket durchführen, das gerade erstellt wird, da es zu diesem Zeitpunkt keine gespeicherten Werte gibt.
Aktion¶
Definieren Sie, welche Aktionen auf die entsprechenden Felder angewendet werden sollen. Die möglichen Aktionen hängen vom Objekttyp ab. In der Regel können Sie jedoch zumindest die Sichtbarkeit ändern und festlegen, ob das Feld ein Pflichtfeld ist.
Beachten Sie, dass Aktionen für in Relation stehenden Kontext nicht verfügbar sind. Beispiel: Nehmen wir an, Sie arbeiten im Ticket-Kontext. Sie können zwar Bedingungen für Kunden haben, aber Sie können keine Objekte mit Aktionen in diesem Bereich anpassen. Das liegt daran, dass dies keinen Einfluss auf den Ticket-Dialog hat. Natürlich sind alle Ticket-Attribute (Status, Besitzer, …) verfügbar.
Verfügbare Operatoren¶
Die Verfügbarkeit von Operatoren hängt von dem Objekt ab.
Hinweis
Bitte beachten Sie, dass Aktionen den API-basierten Zugriff auf Attribute einschränken können, aber nicht müssen. Wir zeigen Ihnen die folgenden Symbole an, damit Sie die Einschränkungen besser verstehen:
- anzeigen

Zeigt das ausgewählte Feld an. Ermöglicht die Einstellung von Werten.
- verstecken

Ausblenden des gewählten Feldes. Technisch gesehen kann das Feld aber immer noch eingestellt werden.
Bitte beachten Sie, dass das Feld nicht verschwunden ist und immer noch einen vorhandenen Wert enthält (falls gesetzt)! Ziehen Sie stattdessen entfernen in Betracht, wenn Sie wollen, dass dieses Feld wirklich verschwindet.
- entfernen

Entfernt das Feld vollständig. Der Feldwert wird nicht ausgewertet.
- als erforderlich festlegen

Definiert das Feld als Pflichtfeld.
- als optional festlegen

Definiert das Feld als optionales Feld.
- Option hinzufügen

Ermöglicht das Hinzufügen von Optionen zu Auswahlen und Baumauswahlen.
Bevor Sie diese Aktion durchführen, müssen Sie die Option „Entfernen“ verwenden. Im Anschluss können Sie damit vorhandene konfigurierte Werte verwenden.
- Option entfernen

Ermöglicht das Entfernen von Optionen aus Baumauswahl oder Auswahl-Feldern. Damit können Sie vorhandene konfigurierte Werte verwenden.
- fest eingestellt auf

Reduziert die verfügbaren Optionen um Ihre Auswahl.
Dies reduziert Ihre Workflows bzgl. Option hinzufügen und Option entfernen.
- befüllen mit

Ermöglicht die Befüllung von Text- und Zahlen-Feldern mit einem Wert.
- befüllen mit (wenn leer)

Ermöglicht die Befüllung von Text- und Zahlen-Feldern mit einem Wert wenn das Feld leer ist.
- auswählen

Wählen Sie einen bestimmten Wert innerhalb eines Auswahl-, Baumauswahl- oder Boolean-Feldes aus.
- automatisch auswählen

Hilft den Benutzern bei Baumauswahl- und Auswahlfeldern:
Wenn für das Feld nur eine Option zur Auswahl steht und noch kein Wert vorhanden ist, wird der Wert automatisch gesetzt.
Diese Option funktioniert nur, wenn Sie genau einen Wert haben. Sie funktioniert nicht, wenn mehr als eine Option verfügbar ist.
- als schreibgeschützt festlegen

Ermöglicht die schreibgeschützte Anzeige eines Attributs (was bedeutet, dass keine Änderungen möglich sind).
- als änderbar festlegen

Falls ein Workflow das betreffende Feld auf schreibgeschützt gesetzt hat, können Sie dies mit der obigen Option rückgängig machen.
Nach Treffer stoppen¶
Entscheiden Sie, ob andere Workflows nach dem aktuellen ausgeführt werden.
Bei der Einstellung Nein (Standard) werden weitere Workflows ausgeführt, wenn deren Bedingung zutreffen. In diesem Fall ist es möglich, dass Ihre Aktionen aus dem aktuellen Workflow von einem anderen Workflow überschrieben werden. Wenn Sie Ja wählen, werden nach dem aktuellen Workflow keine weiteren Workflows ausgeführt.
Priorität¶
Sie können die Reihenfolge der Workflow-Ausführung durch das Anpassen eines numerischen Wertes festlegen. Die Ausführung erfolgt in aufsteigender Reihenfolge. Das heißt niedrigere Werte (z.B. 100) werden vor höheren (z.B. 999) ausgeführt.
Der Standardwert ist 500.